Baden-Württemberg


Stuttgart: April 7th, 9:00pmTheater Rampe
Reutlingen: May 4th, 8:00pm Franz K.
Freiburg: May 18th, 8:00pm E-Werk


Berlin


Theaterdiscounter
June18th, 6:00 pm and 9:00 pm
Klosterstr. 44, 10179 Berlin

www.theaterdiscounter.de

tickets@theaterdiscounter.de


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Jeder wohnt, aber für viele wird es schwerer, eine passende Wohnung zu finden. Das große Thema in deutschen Großstädten ist Wohnraum: für viele immer häufiger zu teuer, gar nicht zu haben oder nur kleiner, weiter draußen – ganz draußen. Es gibt eine Krise. Und die verändert radikal, wie wir Stadt leben und erleben. Eine Gegenbewegung startet das House of Hope.

Wohnen ist ein Menschenrecht. Wohnungen sind eine Ware. Gentrifizierung, knapper Wohnraum, die Unterbringung von Geflüchteten, Mietpreisbremse und rasant steigende Immobilienpreise beschäftigen Politik, Initiativen und Medien. post theater hat recherchiert und phantasiert jetzt auf der Bühne über eine andere Zukunft des Wohnens in der Stadt. Ein House of Hope ist vorstellbar!

Everybody resides somewhere, but for more and more people it becomes difficult to find an appropriate place of dwelling. In most cities around the world the increase in prices for rental housing or apartments for sale is a number one topic in both media and on the streets. Many people are forced to move into less attractive neighborhoods due to the gentrification of down-town areas. Or they are compromising the space of their place - and their comfort. House of Hope starts a new movement against the crisis of housing.

Housing is a basic human right. An houses - all kinds of apartments or one-family houses - are a commodity. Many topics around this market are related to one another: gentrification, globalization, refugee migration, rent-regulations, laws on energy-standards… post theater has done research and then started imagining new forms of living, residing and city planning. A different future of housing. A House of Hope is possible!

Credit:

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Im Dokumentartheaterstück House of Hope werden die Grundrisse der neuen Loftwohnungen im Theaterdiscounter-Gebäude vorgestellt. Für die Klosterstraße wird ein Wohnturm der Superlative als Heimat für alle Bevölkerungsgruppen entworfen. Auf einem begehbaren Spielfeld entfaltet post theater zwischen Videokunst, Theater und Performance Fakten und Fiktion zur Wohnungsfrage. Ein Theaterabend mit viel Spekulation über Immobilienspekulation und Wohnungsbau und Städteplanung.

post theater hat mit Jobs im Himmel (Stuttgarter Theaterpreis 2015) zwei Visionäre in Sachen Arbeitswelt aufeinander prallen lassen: Steve Jobs und Robert Bosch. House of Hope geht visionären Wohnwelten nach.

post theater blends facts and fiction in their post-documentary approach to theater. They commissioned architects to develop luxury lofts in the venues for the performance of House of Hope. And they developed ways to make the audience part of a board-game-like visualization of housing conditions in urban Europe. And of course, video will help to make the complex subject matter comprehensible. The theater piece speculates on real estate speculation and urban planning.

In Jobs in Heaven (Stuttgart Theater Award 2015), post theater has juxtaposed two contrary visionaries, Steve Jobs and Robert Bosch - who had very different visions of leadership and working conditions. House of Hope follows visionary concepts of housing.

Credit:

post theater macht ein moralisches Angebot:

Wo Wohnwünsche wahr werden
Große Tauschaktion für alle:
Text gegen Raum

Die Idee:
post theater will wissen, was Sie zum Thema Wohnung/Wohnen erlebt haben oder gerne erleben würden. Wir fragen nach Ihren verrückten Phantasien zum Thema Wohnen und Immobilien oder hören uns auch gerne erlebte Albtraumgeschichten an. Aus den Einsendungen reichern wir unser Theaterstück über die Wohnzukunft Stuttgarts bzw. Berlins an. Als Dankeschön macht post theater den Theaterraum zum Wohnraum: 1 Quadratmeter Theaterraum (Spielstätte: Württembergischer Kunstverein bzw. Theaterdiscounter Berlin) für eine Person und für eine Vorstellung (3. - 5. März 2016 bzw. 9. - 12. März 2016) erhalten alle, die ihre Erlebnisse oder Visionen - Träume oder Albträume - zum Thema Wohnen auf 1 Textseite schreiben und uns zusenden.

Der Hintergrund:
Das neue Theaterstück “House of Hope” von der Medien-Theater-Truppe post theater (Stuttgart / Berlin / Tokyo) beschäftigt sich mit der Wohnungskrise in deutschen Großstädten. Mietsteigerung, Kündigung und Verdrängung, knapper Wohnraum und Immobilien als Investitionsobjekte sind in aller Munde. Gentrifizierung ist das Wort der Stunde. Aber was geschieht konkret? Und was sollte stattdessen geschehen?

Alle haben was zu sagen:
Wir alle müssen wohnen und sind daher Wohnexperten. JedeR hat was zum Thema Wohnen zu sagen und post theater interessiert sich für ihre Erlebnisse, Meinungen und Ideen, um und will diese im Stück einbauen. Schicken sie uns eine Din A 4 Seite Text (ca 3000 Zeichen) mit a) Ihrer schlimmsten Immobilien- bzw. Wohnungserlebnissen ODER b) Ihre persönliche Vision davon, wie die Welt des Wohnens am Besten funktionieren würde. Erzählen sie uns entweder a) als Mieter oder Vermieter, als Käufer oder Untermieter einer Wohnung oder eines Einfamilienhauses von den Besichtungsterminen auf der Suche nach einer neuen Bleibe, den Zuständen in ihrem Block, vom Alptraum, der Ihnen in der Realität widerfahren ist. Oder entwickeln sie b) eine städteplanerische, politische, soziale oder/und architektonische Vision. Was ist eine wirkliche Lösung, die Krise des Wohnens in den Großstädten zu beenden. Was sollte die Kommune, das Land oder die Bundesrepublik zum Gesetz machen oder bauen? Oder wie lässt sich wohnen, bauen, besitzen ganz anders organisieren und denken? Oder, ganz einfach: hätten Sie gerne ein Gemeinschaftsbad mit Kino auf der Dachterrasse? Wie wollen Sie schlafen, kochen, entspannen – und mit wem? Wir freuen uns auf Ihre Utopie jenseits der eigenen vier Wände. Ein Traum für Stuttgart oder Berlin, für Sie, oder für Sie in Stuttgart oder Berlin!

Warum macht post theater das?
post theater kennt die Realität am Immobilienmarkt und viele Visionen von einer fairen Wohnbau-Politik. Aber post theater ist neugierig auf persönliche Geschichten und noch wildere Träume und Ideen. Jeder Mensch wohnt. Jeder kann darüber sprechen - oder eben auch schreiben. Kaum ein Thema ist so universell und so essentiell. Und dennoch gibt es kaum Theaterstücke darüber. Weil es uns alle angeht, will post theater nicht alleine ein Theaterstück schreiben - sondern gemeinsam mit den BewohnerInnen Stuttgarts / Berlins, wo das “House of Hope” spielt und aufgeführt wird.

Das Thema Wohnen ist nicht nur ein großes Gesprächsthema, sondern das große Politikum unserer Zeit. Die “Wohnungsfrage” ist noch wichtiger als die nach Arbeit. Denn auch Kinder und Alte wohnen. Absolut alle sind betroffen, wenn Wohnraum knapp wird oder wenn Wohnen teuer wird. Negativ-Erfahrungen als Wohnende - oder positive Visionen für das Wohnen sind wichtige Beiträge in einer Debatte, die nicht nur von Parteien geführt werden soll, sondern von den betroffenen Menschen selber.

Im Theater spinnen wir diese Geschichten weiter, und ZuschauerInnen wie AkteurInnen können das Thema miteinander diskutieren. Es ist ein Thema, das den Austausch braucht, und eine Gemeinschaft, die sich auf etwas verständigt. Ein idealer Ort für so was sind Theater.

Das Kleingedruckte:
Wählen Sie eine der beiden Fragestellungen a) oder b), legen Sie los, und schicken Sie uns den Text mit Ihren Kontaktdaten bis zum 25. Februar per Email an info@posttheater.com. Alle, die einen allgemein verständlichen Text zum Thema einreichen, erhalten für sich selbst (für eine Person) 1m² Theaterraum (symbolisch, zum Zwecke des Theaterbesuches) während einer der Theatervorstellungen im März 2016 (entweder im Württembergischen Kunstverein Stuttgart vom 3. - 5. März 2016 - oder in Berlin vom 9. - 12. März 2016 - Anfangszeiten und genaue Adresse s. www.posttheater.com). Mit Einsendung von Beiträgen an die o.g. Email-Adresse stimmen Sie der anonymisierten Verwendung des Textmaterials und seiner Ideen im Rahmen des Theaterprojekts „House of Hope“ und der anonymisierten Verwendung in Berichterstattungen durch Medien im Zusammenhang mit dem Projekt zu. Das Theaterstück wird voraussichtlich in weiteren Städten aufgeführt werden. Sollten wir ihren Beitrag verwenden, kontaktieren wir Sie und fragen, ob sie namentlich genannt werden möchten. Post theater behält sich eine sprachliche Änderung der Texte vor. Honorare oder Tantiemen werden nicht gezahlt. Mit dem Einsenden Ihres Textes erklären Sie, dass Sie die Teilnahmeregeln anerkennen und dass alle Rechte daran an post theater übergehen. Eine Vergütung in Form von Honoraren, Tantiemen etc. ist nicht vorgesehen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

50 words on post theater

post theater is a multi-media performance company by Hiroko Tanahashi (MFA Design & Technology, Parsons School of Design, New York) and Max Schumacher (MA Performance Studies, New York University). Since 1999, they have presented over 50 productions in more than 20 countries in Asia, Europe and the US.
www.posttheater.com

another 50 words on post theater

post theater creates performances in which the audience’s roles are shifting and questioned. Multi-media environments help to install both audience and performers in spaces and ways that fit the subject matter of a particular performance. Sound, video and spatial concepts are as important as the skills (acting, dancing etc.) of the performers.

yet another 50 words on post theater

post theater conceives their pieces based on solid research and documentary practices but does not avoid fiction. Some pieces have narratives, some don't - all have a stringent dramaturgy - no matter to what degree words play a role. All video, sound, music and text material are original creations for a particular piece.